Wer wir sind, was uns unterscheidet, welche Ziele wir verfolgen
Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) ist eine am 10. September 2006 in Berlin gegründete deutsche Partei. Sie versteht sich in Anlehnung an die schwedische »Piratpartiet« als Partei der Informationsgesellschaft. Der Landesverband Schleswig-Holstein wurde am 16. Dezember 2007 ins Leben gerufen.
Der Namensbestandteil »Piraten« spielt auf die Publicitykampagne von Musik- und Filmindustrieverbänden an, in der Tauschbörsennutzer pauschal als Raubkopierer und Piraten bezeichnet werden. Dennoch befürwortet die Partei nicht die Verbreitung illegaler Kopien, sondern sie setzt sich u. a. dafür ein, das Recht auf Privatkopien zu erhalten und auszubauen sowie eine pauschale Kriminalisierung von Tauschbörsennutzern zu verhindern.
Die Piratenpartei sieht sich weder links noch rechts, noch betrachtet sie sich ausschließlich als konservativ oder liberal. Sie will ein Podium oder Portal für politisch Interessierte aller Lager sein, die bereit sind, sich lösungsorientiert der politischen Auseinandersetzung zu stellen. Alle Entscheidungen und Forderungen der Piratenpartei sollen mit größtmöglicher Transparenz, objektiv und unter Zuhilfenahme des gesunden Menschenverstandes getroffen bzw. formuliert werden – ohne Beeinflussung durch eine Parteilinie.
Die moderne Informationstechnologie bietet für die direkte Beteiligung Diskussionen und Debatten an, die wir zugunsten der Transparenz auszuschöpfen versuchen. Wir leben jedoch nicht nur im Internet – unsere Forderungen betreffen alle Bürger in diesem Land und unsere Treffen stehen allen offen.
Dieses Miteinander prägt unser Verständnis von Demokratie. Unser Programm orientiert sich an den Begriffen Transparenz, Bürgerbeteiligung und Bildung, über die wir uns einig sind. Diese Begriffe beschreiben ein Fundament, das wir als »piratig« betrachten. Sie sind ein Leitfaden für unsere Politik und der Grundstock, auf dem dieses Wahlprogramm entstand und sich weiter entwickeln wird.
Die Piratenpartei sieht sich kosmopolitisch. Das Internet kennt keine Grenzen und seine Bürger keine Hautfarbe.



Dieses denken, ob rechts, links, mitte oder sonst wo. Ist meiner Meinung nach total veraltet. Das einzige, was man sagen könnte, ist vielleicht rechts- oder links radikal. Und solche Politischen Bewegungen, sollten letzendlich nach unserer Geschichte, verboten werden. Ich denke, eine Meinung sollte jeder haben, aber sie darf nicht diskriminierend sein.
Bei den großen Volksparteien, gehts doch im enddefekt nur noch um regieren, diese Machtgeilheit, ist teilweise nicht mehr zu ertragen und gute Politiker, die auch mal dem Parteivorsitz sagen, was sache ist, die werden durch irgendwelche Misstaten abgesägt. Parteien wie, die Grünen oder FDP, geht es doch nur ums mitregieren und die Gier auf möglichst viele Minister posten. Die Linke, oder SED ach ne Linke heißen die ja, sollten mal täglich über ihre Politische Geschichte nachdenken…Was ich damit sagen möchte, gute Politik kommt heute nicht mehr von rechts, links oder mitte, gute Politik entscheiden letzendlich wir, als Wähler. Und ob nun die Partei, SPD,CDU oder Piraten Partei heißt, ist doch echt latte.
Ich habe keine Lust mehr, auf diese Machtgier der großen Parteien und werde dieses Mal die Piraten wählen.
Die klare Aussage ” weder links noch rechts, noch betrachtet sie sich ausschließlich als konservativ oder liberal.” widerspricht dem heutigen Schubladendenken gegenüber den bisherigen Parteien. Piraten passen eben nicht in Schubladen, so sehe ich das.
Die in Schubladen passende althergebrachte Politik ist es aber, die den Dialog und die direkte Beteiligung einzelner an politischen Themen verhindert.
Gutachten statt realer Erfahrung , Lobbyisten statt Bürgerbeteiligung , Callcenter statt Bürgerkontakt. , so sieht die bisherige Politik die Mitbestimmung.
Die Piraten sind eine wachsende Bewegung, voller Ideen, unkonventionell, sie lernen und wollen neues, das aber klar, deutlich und transparent und für jedermann verständlich auf der Höhe der Zeit.
Es wird Lehrgeld, in welcher Form auch immer, bezahlt werden müssen, keine Frage.
Aber zahlen die etablierten Parteien das nicht gerade auch?
Weder links noch rechts..??..Dann also beliebig wie die FDP und Anpassungfähig an alle Regieungen in der Zukunft…Das macht doch klar was ihr wollt – Parlamentsplätzchen und Posten und davon gaaaaaanz VIEL.
Ich glaube damit ist eher gemeint, dass wenn die Piraten mit einer Sache konfrontiert werden, nicht in ihr Ideologiebuch gucken und schauen was zu tun ist, sondern dass sie frei von jeder Ideologie und voreingenommenen Meinung Entscheidungen treffen wollen – also nach dem Motto erst denken, dann handeln. Und genauso sollte es sein.